Ernährung bei Rheuma

Bei rheumatischen Beschwerden ist die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren günstig. Sie sind reich in Seefisch wie Hering und Lachs vorhanden, die zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen sollten.

Die Arachidonsäure ist Vorläufer der Entzündungsbotenstoffe-Gruppe Eicosanoide. Diese sind wesentlich am Entzündungsgeschehen der rheumatoiden Arthritis beteiligt. Arachidonsäure wird mit allen tierischen Lebensmitteln aufgenommen. So sind zum Beispiel in 100 g Schweinefleisch 120 mg und in Thunfisch 280 mg Arachidonsäure enthalten. In pflanzlichen Nahrungsmitteln kommt diese Fettsäure nicht vor. Für Rheumatiker ist somit eine vegetarische Ernährung ideal.

Omega-3-Fettsäuren

Günstig ist die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren, besonders Eicosapentaensäure. Sie konkurriert um das gleiche Enzymsystem  wie die Arachidonsäure. Omega-3-Fettsäuren sind reich in Seefisch wie Hering und Lachs vorhanden, die zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen sollten. Wer das nicht mag, kann 30 mg Fischöl-Fettsäuren/Tag per Kapsel zu sich nehmen. Ähnlich positive Effekte lassen sich für die alpha-Linolensäure feststellen, die in Lein-, Raps-, Weizenkeim-, und Walnussöl vorkommt.

Antioxidantien

Ebenfalls für Rheumatiker empfehlen sich Antioxidantien, wie Vitamin E, das durch verschiedene Stoffwechselvorgänge  Entzündungsmediatoren reduziert.  Auch das Spurenelement Selen wirkt antioxidativ, vor allem zusammen mit Vitamin C. Da Selen hauptsächlich in tierischen arachidonsäurereichen Lebensmitteln vorkommt, ist die Einnahme von Selentabletten zu erwägen.

Autor:

Redaktion Meine Gesundheit

Stand: 26.11.2014
Erstellung:
Redaktion Meine Gesundheit | 14.07.2014
Letzte Überarbeitung:
Redaktion Meine Gesundheit | 26.11.2014
Quellen:
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